Der Traum,
niemals zu sterben.
Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach Unsterblichkeit. Diese Welt von Live Forever erzählt von Mythen, Alchemie, Lebenselixieren, Kaisern, Mystik und den Ideen, aus denen später moderne Longevity-Forschung hervorging.
Bevor es Wissenschaft gab, gab es Geschichten.
Gilgamesch
Einer der ältesten überlieferten Texte erzählt bereits von der Suche nach einem Weg, dem Tod zu entkommen.
Jungbrunnen
Legenden über Quellen, Wasser und Orte, die Jugend zurückbringen oder ewiges Leben schenken sollten.
Göttliche Nahrung
Ambrosia, Nektar und andere Vorstellungen von Speisen, die Menschen göttliche Unsterblichkeit verleihen könnten.
Die Suche nach einer Substanz gegen den Tod.
Stein der Weisen
Mehr als Goldmacherei: Der Stein sollte in manchen Traditionen auch Heilung und Lebensverlängerung ermöglichen.
Elixier des Lebens
Rezepturen, Tinkturen und geheime Substanzen versprachen Verjüngung oder ein außergewöhnlich langes Leben.
Daoistische Alchemie
Zinnober, Quecksilber und andere Stoffe spielten in chinesischen Unsterblichkeitspraktiken eine zentrale Rolle.
Herrscher, Alchemisten und Visionäre.
Qin Shi Huang
Der erste Kaiser des geeinten China suchte intensiv nach Unsterblichkeit und ließ sich mit Elixieren versorgen.
Paracelsus & Co.
Zwischen Medizin, Alchemie und Mystik entstanden neue Vorstellungen von Verjüngung und Lebensverlängerung.
Moderne Visionäre
Im 20. und 21. Jahrhundert verschiebt sich der Traum von geheimen Elixieren zu Technik, Biologie und Daten.
Kryonik, Transhumanismus und moderne Longevity.
Die Grenze zwischen Unsterblichkeitsidee und Wissenschaft wird heute neu verhandelt. Kryonik, digitale Identität, Organersatz, Gentherapie und Gerowissenschaft greifen Fragen auf, die Menschen schon vor Jahrtausenden beschäftigten – nur mit anderen Mitteln.
Die andere Seite von Live Forever
Was davon ist heute wissenschaftlich relevant – und was hilft tatsächlich für mehr gesunde Lebensjahre?